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Mini-München 7 – Der Kapitalismus und das Echte
17. August, 2016
Nun in der dritten Woche der wunderbaren Spielstadt "Mini-München", der letzten. Sie begann mit einer „Antikapitalismus-Demo“ – so nannten sie die Kinder. Schon vergangene Woche passierten sonderbare Dinge an der Börse, die es dort auch gibt. Mini-München ist wie die echte Welt, sagen die Kinder. Und dazu gehören auch das Geld, die Bank und selbst die Börse. Die ist bei Mini-München allerdings das einzige, was irgendwie nicht ganz echt ist, sondern durch und durch inszeniert.

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Mini-München 6 – Einen Kopf größer
8. August, 2016
Nun geht es in die zweite Woche von Mini-München. Weiter stürmen jeden Morgen die Kinder in die Zenith-Hallen in München Freising, als gäbe es da was umsonst. Die Begeisterung lässt nicht nach. Die Kinder sind, wie soll man es sagen, von einem guten Geist erfüllt.

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Mini-München 5 – Das Labor
7. August, 2016
Eine Woche, das erste Drittel von Mini-München, ist vorüber. Die Woche verging schnell. Am auffälligsten ist die Haltung der Kinder. Diese schier unglaubliche Aufmerksamkeit. Ihre Intensität. Schule und Mini-München verhalten sich zueinander nicht etwa wie Arbeit zu Freizeit bzw. Ferien. Eher wie die Grammatik der Industriegesellschaft zu der einer nachindustriellen Tätigkeitsgesellschaft, die hier, das ist das Großartige, gebildet wird

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Mini-München 4 – Zeit
4. August, 2016
Wir sehen andauernd Kinder, die tief in eine Sache versunken sind. Zum Beispiel im Architekturbüro. Eben noch haben sie draußen Flächen vermessen, auf denen Häuser gebaut werden sollen. Da waren sie wach und agil. Nun sind sie über Papier gebeugt, übertragen die Maße und bauen Modelle. Jetzt könnte ein Schrank neben ihnen umfallen und sie blieben unbeeindruckt.

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Mini-München 3 – Ganz da sein
4. August, 2016
Die Kinder am 3. Tag bei Mini-München. Sie sind präsent. Sie sind wirklich da, mit dem Körper und - sagen wir - mit der Seele. Sie sind nicht in dem für sie in der Schule üblichen und die Gesellschaft mehr und mehr dominierenden Status des rasenden "Um-zu". Dieses ewige Hase und Igel Spiel, bei dem man nie richtig ankommt. Vielleicht ist das die starke Gravitation in Mini-München: Etwas Folgenreiches machen. In diesem Kosmos gebraucht zu werden. Seinen Platz zu haben. Die Chance einfach ganz da zu sein, sein Ding zu finden oder immer weiter zu suchen und auszuprobieren.

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Mini-München 2 – Das ewige Kind
2. August, 2016
Zum Beispiel Ellen Fritsche, sie ist 88 Jahre alt und eine der jüngsten bei Min-München. Weiter mit den täglichen Impressionen und Überlegungen vom dreiwöchigen Projekt "Mini-München" vom 1. bis 19. August. Täglich kommen mehr als 2000 Kinder in die Zenith Hallen in München-Freimann. Kinder spielen das Leben in der Stadt. Sie handeln, erleben und lernen. Sie kommen freiwillig, sind voller Freude und ganz ernst. Ein großes Spiel. Keine Spielerei.

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Mini-München 1 – Freude und Ernst
1. August, 2016
Seit inzwischen 30 Jahren gehen in jedem zweiten Jahr an den ersten drei Wochen der Sommerferien täglich zweitausend Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 15 in München zu einem großen Fest des eigenwilligen Lernens und vielfältiger Tätigkeiten. Sie spielen die ganze Stadt.

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Warum kann Thomas Roth nicht mal den Mund halten?
23. Juli, 2016
Sonnabendmorgen (23. Juli)  6´30. Nun wissen wir etwas mehr darüber, was gestern in München passiert ist. Es war ein einzelner, ein

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Nullfehlerfussball und wunderbare Fehler
1. Juli, 2016
Wie sähe eigentlich Fußball aus, wenn er dem zumal in Schulen verbreiteten Nullfehlergebot genügen müsste?

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PS Juli Eine außerpädagogische Opposition
1. Juli, 2016
Kennen Sie Harald Lesch? Ja, der aus dem Fernsehen. Er ist Professor für Physik. Im ZDF erklärt er die Welt. Er beherrscht seinen Einstein genauso wie seinen Kant. Dessen Imperativ, Menschen niemals nur als Mittel zu behandeln, sondern immer auch als Zweck, ist sein wichtigster Kompass. Es darf nie nur darum gehen zu funktionieren. Das Funktionieren allerdings, das beherrscht uns heute. Aber wird das auch funktionieren?

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NDR Kultur Werkzeuge oder Prothesen
1. Juli, 2016
Fast jedes Kind hat heute auf dem Schulweg eine Universalmaschine in der Tasche. Sie könnte ein Büro ersetzen und Zugang zu einer schier endlosen Bibliothek bieten, sogar ein Rundfunk- oder Filmstudio wäre damit möglich. Für die Rechnerleistung in der Hosentasche hätte vor zwei Generationen ein Maschinenraum in Turnhallengröße nicht ausgereicht. Nun verfügt fast jedes Kind schon darüber. Das Smartphone.

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Nullfehlerfussball und wunderbare Fehler
1. Juli, 2016
Wie sähe eigentlich Fußball aus, wenn er dem zumal in Schulen verbreiteten Nullfehlergebot genügen müsste?

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Produzent oder Konsument?
26. April, 2016
Es macht glücklich, so tief in einer Arbeit zu versinken, dass ihre Elemente anfan­gen mit einem zu tanzen. Goethe liebte das. Er jubelte: »Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären, gesche­hen dann, um uns zu helfen.« So geht es mir zuweilen im Filmschnitt.

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Digitalisierung?
15. April, 2016
Jeder von uns, fast jeder, hat heute eine Universalmaschine dabei. Mit ihr lassen sich Sachen machen, für die es vor 30 Jahren noch eines ganzen Büros samt Bibliothek bedurfte. Man kann damit eine Art Verlag betreiben. Und ein Fotolabor.

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Wurzeln und Flügel
11. April, 2016
Kinder und Flüchtlinge haben etwas gemeinsam: Sie sind "Neuankömmlinge". Werden sie willkommen geheißen - oder argwöhnisch beäugt?

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Die vergessene Bildung
24. März, 2016
Nach der Finanzkrise von 2008 fragten Wirtschaftswissenschaftler, wie sich denn die Haltungen jener Banker gebildet haben, die täglich die Kreditblasen mit heißer Luft füllten.

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Keine Angst vor der Angst
15. März, 2016
Angst essen Seele auf. So heißt ein Film von Rainer Werner Fassbinder. Wie weise.

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Kompetenzen und Resonanzen
15. März, 2016
»Unsere Schule ist sehr leistungsorientiert, aber nicht lernorientiert.« Das sagte vor mehr als zehn Jahren Elsbeth Stern, damals noch am Max-Planck- Ins titut für Bildungsforschung.

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Anstiftung zum Selberdenken
24. April, 2016
Erfolgsgeschichte: Reinhard Kahl moderiert heute das 91. philosophische Gespräch. Der Titel war anders gemeint, aber im Nachhinein ließe er sich auch als programmatische Botschaft zum Start einer neuen Reihe lesen: "Ich bin viele" behauptete das erste "Philosophische Café", zu dem Gastgeber Reinhard Kahl am 14. Januar 1999 den Gießener Philosophen Odo Marquard ins Literaturhaus eingeladen hatte. Tatsächlich steckte in diesem ersten Abend der Keim für viel, viel mehr.

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20.April: Philo Café mit Ulrich Raulff – Das Jahrhundert der Pferde
14. April, 2016
Seit Urzeiten war das Pferd der engste Partner des Menschen. Doch dann zerbrach der kentaurische Pakt.

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23. Februar: Philo Café im Literaturhaus Hamburg mit Carolin Emke
14. April, 2016
Wurzeln und Flügel! - Flüchtlingsgespräche mit Carolin Emcke.

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Schlänitzsee statt Schule
11. April, 2016
Säen, ernten, backen. Schlänitzsee statt Schule.

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Burnout Kids – Erschöpfte Kinder
12. April, 2016
Burnout Kids - Erschöpfte Kinder Bildungsgespräch mit Prof. Michael Schulte-Markwort

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Im Gespräch mit Ernst Peter Fischer
11. April, 2016
Reinhard Kahl führte in den Kammerspielen München ein überaus faszinierendes Gespräch mit dem Wissenschaftshistoriker und Physiker Ernst Peter Fischer.

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Reinhard Kahl im Gespräch mit dem Konfliktforscher Andreas Zick
11. April, 2016
Was bringt junge Menschen hierzulande dazu sich einer islamistischen Terrorgruppe oder rechtsradikalen Horden anzuschließen?

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