Es schläft ein Lied in allen Dingen
»Er wirft Scherben in die Luft und plötzlich steht eine Vase auf dem Tisch.« Das
wird über keinen Wunderrabbi gesagt.
»Er wirft Scherben in die Luft und plötzlich steht eine Vase auf dem Tisch.« Das
wird über keinen Wunderrabbi gesagt.
Wer den Film „Treibhäuser der Zukunft“ gesehen hat, kann Franz Gresser nicht vergessen. Man sieht ihn morgens in dem noch fast leeren Klassenraum. Er ist als erster da. Wie ein Gastgeber bereitet er sich und den Raum vor. Jeden Tag lädt er aufs Neue ein.
Wir laden zu Gesprächen ein. Es kommen einige kritische Geister. Philosophen, Sozialwissenschaftler, Künstler. Wir zeigen Filme. Es gibt Musik.
Bilder von Thomas Thielemann werden ausgestellt. Und abends Kochen und Essen.
Ideenfestspiele auf dem schönen Höhbeck.
Die DVD des preisgekrönten Bildungsjournalisten Reinhard Kahl zeigt mit 25 Kurzfilmen in mehr als 3 Stunden das A und O guter Schulen: Die Individualisierung des Lernens und zugleich das Versprechen von Zugehörigkeit. Mit ausführlichem Booklet (128 Seiten, vierfarbig) und Essays von Reinhard Kahl.
Individualisierung – Das Geheimnis guter Schulen
25 Filmclips (3 Stunden) und 128 Seiten
ab sofort auf Archiv der Zukunft
und über den Buchhandel (Beltz Verlag)
Kinder kommen als Lerngenies auf die Welt. Die Hirnforschung zeigt, dass das menschliche Gehirn gar nicht anders kann als ein Leben lang zu lernen. Warum aber dümpelt ausgerechnet in vielen Schulen das Lernen so lustlos dahin? Dabei kommen doch fast alle Kinder noch voller Freude in die erste Klasse.
Alle reden von Zukunft und Bildung. Manchmal sind die beiden Wörter fast Synonyme. Aber was ist denn Zukunft? Es geht um Zukunft in einem doppelten Sinne. Zum einen stellt sich natürlich immer die Frage, wie die Welt künftig aussehen wird und wie wir sie uns wünschen. Die andere Frage ist, wie Zukunft im Sinne von etwas Neuem entsteht. Vielleicht ist diese Frage zunächst ungewohnt. Aber sie wird immer wichtiger. Sie wird die Kernfrage von Bildung. Wie müssen wir uns Schulen, Kindergärten und Hochschulen als Inkubatoren oder Treibhäuser vorstellen, damit die nächsten Generationen Neues zur Welt bringen? Es geht um eine Zukunft, die nicht selbstverständlich ist wie der Kalender des nächsten Jahres.