Zur Idee des Gelingens gehört, dass es keine Blaupausen geben kann, die irgendjemand nur noch kopieren müsste. Kein durchdeklinierbarer Masterplan, der bloß anzuwenden wäre. Das Gelingen von Organisationen hat eine Ähnlichkeit mit dem von Biografien. Man muss aus Voraussetzungen, die man sich nie hat aussuchen können und die zu beklagen nichts nützt, etwas machen. Man muss von seinem Ausgangspunkt den eigenen Weg finden. Die Bilder des Gelingens geben zwar leuchtende Beispiele. Dennoch, je mehr man sich an ihnen wetzt, desto eher rufen sie das Eigene der Rezipienten hervor. Und darum geht es! Außerdem haben die Bilder des Gelingens eine durchaus subversive Seite: Als Widerlegung der Misere sind sie viel wirksamer als die reine Kritik.
Es geht um Erreger einer ansteckenden Gesundheit. Sie sollen Selbstheilungskräfte aktivieren. Von denen gibt es mehr als wir glauben. Aber man muss sie wach küssen, eben: erregen