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Veranstaltung: Übergänge: Pisa II mit Manfred Prenzel
Veranstaltungsort: Landesinstitut Hamburg für Leh
Adresse: Felix Dahn Straße (Schlump)
Hamburg
Datum: 13.12.2004

 


Übergänge – von der belehrten zur lernenden Gesellschaft

 

 

Ein Abo für die Einladungen zu allen Übergänge-Veranstaltungen können Sie per E-mail anfordern: kressel@ifl-hamburg.de

13.12. 2004 19.00 Uhr

 

 

 

 


Manfred Prenzel

 

Deutscher Pisa Koordinator

P I S A  II

 

 

 

Am 7. Dezember wird die zweite internationale PISA Studie veröffentlicht. Weniger als eine Woche später wird Manfred Prenzel die Ergebnisse der Studie vorstellen und diskutieren.

 

Die neue Studie heißt „PISA 2003“. Denn die Daten wurden im Frühjahr 2003 erhoben. Diesmal nehmen mehr als 40 Länder am Programme of International Student Assessment teil.

 

Die Ergebnisse aus dem innerdeutschen Vergleich der Bundesländer folgen im kommenden Sommer.

 

In der zweiten Runde  des größten Schultests aller Zeiten hat Manfred Prenzel die Stafette von Jürgen Baumert übernommen. Nun ist er »Mr. Pisa«, Koordinator des Konsortiums der deutschen Pisa-Wissenschaftler.

 

Professor Manfred Prenzel ist Direktor des IPN (Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften) in Kiel. Auch dort war der Schulforscher Jürgen Baumert sein Vorgänger. Zuvor war Prenzel Professor für Pädagogische Psychologie in Regensburg. 

 

PISA testet die 15jährigen. Die neue Studie legt den Schwerpunkt auf Mathematik. Aber auch „Literacy“, der Schwerpunkt der im Dezember 2001 veröffentlichten ersten PISA Studie, wurde erneut untersucht. Neu hinzu gekommen ist der Test der Kompetenz in „Problemlösungen“.

 

Zu erwarten ist, dass nach der Veröffentlichung der Resultate in Deutschland die Wellen der Debatte wieder hoch schlagen.

 

Ein wenig graust Manfred Prenzel schon davor, dass die Öffentlichkeit erst mal nur interessieren wird, wo wir in der Weltliga der Schulen stehen. Wichtiger ist ihm: Wo stehen unsere Kinder? Wie lernen sie? Und warum lernen sie in Deutschland eher unfroh und häufig schlecht? Auf den 400 Seiten der PISA Auswertung wird man manche Antwort finden, aber wie er andeutet, stellen sich ihm vor allem neue Fragen. Welche? Kein Wort. Die Ergebnisse sind bis zum 7. Dezember topsecret. Auch die Kultusminister erfahren sie erst am Nikolaustag.

   

Neben den PISA Ergebnissen und ihren Konsequenzen wird auch Gelegenheit sein darüber zu diskutieren, was diese Studie misst und worauf künftige Studien fokussieren. Denn während die Öffentlichkeit auf den 7. Dezember wartet und die Ergebnisse von PISA 2003 diskutieren wird, arbeiten Manfred Prenzel und seine Mitarbeiter längst an Pisa 2006 und denken an Pisa 2009. Sie wollen noch näher ans Lernen ran und planen Längsschnittstudien, in denen sie Schüler über längere Zeit begleiten.

 

Schon jetzt führte Manfred Prenzel zum Beispiel mit seiner Mitarbeiterin Tina Seidel Videostudien über den Physikunterricht durch. Dabei konnten sie beobachten, wie im ersten Jahr des Unterrichts bei den Schülern häufig das Bild dieses Fachs grau wird. Vor allem Jungs haben anfangs die hohe Erwartung, dass endlich die eigene Kompetenz gefragt ist. Aber auf die kommt es im Unterricht offenbar weniger an. Und wenn Schüler erst mal ihre Sendeantennen und dann auch die Empfangsantennen einfahren, wird es schwer, sie wieder heraus zu fordern.

 

»Kinder werden unterschätzt,« so heißt nicht erst seit Pisa, Prenzels Zusammenfassung seiner Forschungen.

 

                                                                                         

                            (Tilman Kressel)                                       (Reinhard Kahl)

                                         LI-Tagungen                                                                   Journalist

                

 

Manfred Prenzel

Deutscher Pisa Koordinator

 

PISA II 

Montag 13 Dezember 2004 um 19.00 Uhr

in der Aula des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung
 Felix-Dahn-Str. 3 (U-Bahn Schlump oder Christuskirche)

 

Die Veranstaltungsreihe Übergänge – von der belehrten zu lernenden Gesellschaft versteht sich als ein Forum, das Menschen unterschiedlicher Profession zusammenbringen will.

Alle Veranstaltungen sind öffentlich.

Bitte auch an Nicht-Pädagogen weitergeben!


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