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Veranstaltung: 19 h Philo Café Lit. Haus HH Rudolf zur Lippe
Veranstaltungsort: Literaturhaus
Adresse: Schwanenwiek
Hamburg
Datum: 31.01.2012

Philosophisches Café:  31. Januar 2012

Thema:  Bewegung, Denken und vor allem Üben

Gast: Rudolf zur Lippe

Reinhard Kahl moderiert

„Alles Lebendige ist einmalig. Es ist neu in einem existentiellen Sinne.
Wandel hat mehr mit Bewegung zu tun als mit der Forderung nach Neuheit.

Rudolf zur Lippe - eigentlich oder ursprünglich „Prinz Rudolf zur Lippe“ - gehört zu den Eigenwilligen und Eigensinnigen in der philosophischen Szene. Er war Schüler von Theodor W. Adorno, bei dem er sich auch habilitierte, und von Karlfried Graf Dürckheim, über den er mit der Tradition des Zen in Kontakt kam. Rudolf zur Lippe stellt die Leiberfahrung in den Mittelpunkt seines Denkens und seiner künstlerischen Arbeiten, die nach seiner Emeritierung in die Mitte gerückt sind. (Zuletzt die Ausstellung IN BETWEEN in Hamburg). 

Der Körper als erstes Werkszeug der Kulturen“, so der Titel eines Ensembles von ihm entworfener Ausstellungen, durchzieht auch sein jüngstes Buch, das Rückschau und Programm ist: „Das Denken zum Tanzen bringen – Philosophie des Wandels und der Bewegung“ (Karl Alber). Dabei  ist die  Rehabilitierung des Übens eine Idee, die sich seit „Am eigenen Leibe“ und „Sinnenbewußtsein“ wie ein roter Faden durch seine Arbeiten ziehen. Denn das Üben ist in unserer Tradition in Misskredit geraten, weil es dem Muster „Exerzieren auf Kasernenhöfen“ folgte. Viele haben es in der Art gewaltsamer Umschulungen vom Linkshänder zum Rechtshänder erfahren. Wie der Komponist und Pianist Arthur Schnabel empfanden sie schon das Wort als ein Schreckgespenst. Üben sieht Lippe eher als Exerzitien. Man übt etwas und übt sich. Übend steigert man seine Fähigkeiten und verwandelt sich. „Üben heiß dies und zugleich noch viel mehr: das Zusammenspiel der Zusammenspiele zu ermöglichen.“ Dieses Üben erinnert eher an Tanz als an Drill. Und weil es kein Kopieren darstellt, ist das Denken sein Medium: Wiederholen und Variieren. 

„Unsere Persönlichkeit mit ihrer Geschichte zum Austragungsort des Lebens zu machen und dem das Hier und Jetzt, unsere greifbare Situation, zu widmen, das sind die Wege des Übens. Sie können  in die Lebenskunst führen oder in die Künste.“


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