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Veranstaltung: Halle: Netzwerktagung Medienkompetez
Veranstaltungsort: Lisa
Adresse: Riebeckplatz 9
Halle
Veranstaltungslink: http://www.medien-kompetenz-netzwerk.de/index.php/workshops/rahmenprogramm/60
Datum: 19.09.2011

Nicht Fässer füllen, sondern Flammen entzünden!
Oder: Was für Medien wollen wir eigentlich in der Bildung?

alt

Wenn von „Medien“ die Rede ist, dann sind fast immer technische Medien gemeint. Die Bedeutung des Wortes oszilliert dann zwischen Verderbnis und Erlösung.  Dabei war „Medium“ doch mal eine menschliche Eigenschaft. Wenn jemand ein Medium ist, dann strahlt durch ihn (oder sie) gewissermaßen die Welt. Und weil jeder – um im Bild zu bleiben – ein anders geschliffenes Prisma ist, gibt es nicht nur die eine Welt.  „Die Welt ist“, wie Hannah Arendt sagte, „zwischen den Menschen.“

Das ist die Grundidee für den Vortrag, den Reinhard Kahl mit Ausschnitten aus seinen Filmdokumentationen mischt. Er fragt nicht nur nach den medialen Kräften von Menschen, sondern auch nach den performativen Wirkungen von Räumen,  Zeitstrukturen und Werkzeugen.

Zugespitzt heißt die Frage: Werden Schüler als leere Fässer verstanden,  die gefüllt, oder als Flammen, die entzündet werden.

Diese Frage ist nicht neu. Francoise Rabelais beantwortete sie bereit vor 500 Jahren:  „Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Flammen, die entfacht werden wollen.“  Ähnlich argumentierten bereits Heraklit und Plutarch.

Es war eine Forderung, die in Zeiten der Renaissance aufkam. Die Wirksamkeit der Subjekte stieg auf der Agenda nach oben. Nebenbei: Francoise Rabelais war Dichter, Arzt und Priester.

alt

Würde man so jemanden heute nicht verdächtigen eine multiple, also eine gestörte Persönlichkeit zu sein?

Es geht auch um die harten Medien, die Dinge. Stehen wir bei Computern in der Bildung nicht vor der folgenreiche Weiche, ob sie als Prothesen eingesetzt oder als Werkzeuge benutzt werden? Was wäre der Unterschied? Vielleicht der zwischen Werkzeugen Kopierzeugen?


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