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Veranstaltung: Alberschwende Vorarlberg Der Raum ist der 3. Päd.
Veranstaltungsort: Mittelschule Alberschwende Bre
Adresse: Hof 702
A 683 Alberschwende
Veranstaltungslink: www.vobs.at/ha-alberschwende/64.html
Datum: 10.05.2011

Der Raum ist der Dritte Pädagoge

Ideen zu Raum und Zeit gelungener Schulen

Reinhard Kahl

 

Vortrag – Film – Diskussion

Kaum ein Satz spricht die Veränderung des pädagogische Denkens und Empfindens so klar aus wie dieser: „Der Raum ist der Dritte Pädagoge“. Lange wurde der Raum als leerer Container angesehen. Kinder und Jugendliche wurden wie Fässer gefüllt. Lernen galt in erster Linie als die passive Seite von Belehrung und weniger als eine Aktivität der Lernenden.

Auch die Zeit wurde in lauter gleichförmige Parzellen zerteilt - zum Beispiel per Stundenplan. Sie wurde verräumlicht. Der Sinn für die unterschiedlichen Eigenzeiten und Rhythmen von Individuen, zumal für die von Lernenden, war noch schwach.

Ist es ein Zufall, dass ein Kindergartenpädagoge in Lernlandschaften den  Dritten Pädagogen entdeckte - nach den anderen Kindern als den ersten und den Erwachsenen als den zweiten Pädagogen? Loris Malaguzzi, Begründer der „Reggio-Pädagogik“ in Norditalien, begann den Raum so zu gestalten, dass sich Kinder darin bewegen können, dass sie Dinge entdecken und erforschen, dass sie selbständig und zusammen lernen. Denn „Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Flammen, die entzündet werden wollen.“ Das schrieb bereits vor 500 Jahren Francoise Rabelais, Dichter, Arzt und Priester.

Reinhard Kahl zeigt in seinen Filmen, die er in Ausschnitten mit seinem Vortrag kombiniert, dass der gestaltete Raum und die rhythmisierte Zeit dem Lernen viel angemessener sind als der Gleichschritt in anregungslosen Räumen. Auch die Erträge werden dann größer.

Für Albert Einstein war dieser Unterschied das A und O: Vor der Relativitätstheorie, schrieb er, habe man geglaubt, wenn alle Dinge aus der Welt verschwinden, blieben immer noch Raum und Zeit. Nach der Relativitätstheorie hingegen sei klar, dass mit den Dingen auch der Raum und die Zeit verschwinden. Raum und Zeit sind eben keine Behälter. Sie sind Verhältnisse. Das gilt vor allem zwischen Menschen und Dingen und noch mehr für die Beziehungen zwischen den Menschen. Wenn Raum und Zeit nicht mehr gleichförmig sind, dann kann darin jeder so einzig wie eine Primzahl werden. Wir bilden uns, wenn wir Raum und Zeit gestalten.


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