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Veranstaltung: Philo Cafe: Paradoxien der Liebe - Dieter Thomä
Veranstaltungsort: Literaturhaus Hamburg
Adresse:
Hamburg
Veranstaltungslink: http://www.literaturhaus-hamburg.de/start2.html
Datum: 14.01.2005
Thema: Paradoxien der Liebe
Gast: Dieter Thomä, Reinhard Kahl moderiert

Zurück auf den rauen Boden! Ludwig Wittgenstein

Die Westler sind dabei, die Liebe im Dreieck von sexualwissenschaftlicher Aufklärung, romantischem Stammeln und pornographischem Rammeln zu versenken. Dieter Thomä

Sollten Philosophen ihre Begriffe und Schreibmaschinen nicht lieber von der Liebe lassen? Beginnt sie nicht da, wo die Philosophie aufhört? Lässt sie sich überhaupt auf einen rationalen Nenner bringen? Oder ist sie eine ganz besondere Herausforderung? Jedenfalls öffnet der Blick auf die Art, sich die Liebe vorzustellen, und vor allem auf die Art und Weise des Liebens selbst einen zweiten Blick auf die Grammatik unserer Kultur. Günter Anders schrieb in seinem Buch “Lieben gestern”, die Kultur bestehe ebenso wie die Liebe aus “Umwegen”. Dieter Thomä schließt daran an: “In der Liebe ist die direttissima demnach die trostloseste Route.”

Was ist sie nun, die Liebe? Dazu ist zunächst eine kleine Tour durch das Geflecht von Fragen und Antworten, das man Philosophie nennt, geboten. Dabei wird Dieter Thomä, der in St. Gallen Philosophie lehrt, ein kundiger Navigator sein. Bei der Debatte zeitgenössischer Philosophen gerät man unvermeidlich in das große Selbstgespräch darüber, wie wir uns gelungenes Leben vorstellen. In der Liebe steckt alles, wie in der Nussschale. Liebe ist der Begriff für das Allerindividuellste. Und das Objekt der Liebe gilt als das Unersetzliche. Die Liebe sei nichts weiter als das unreduzierbare Wollen. Und zugleich ist sie der Wunsch nach dem Verschmelzen, nach dem Allgemeinsten und auch nach einer Entlastung vom Selbst. “Das Gefühl sträubt sich gegen Begründung und strebt danach.” (Dieter Thomä)

Dieter Thomä ist Professor für Philosophie an der Universität St. Gallen. Er hat ein großes Buch über Martin Heidegger geschrieben und denkt als sehr irdischer Philosoph über das Glück, über das gelungene Leben nach und fordert uns auf: “Erzähle Dich selbst!” Zuletzt veröffentlichte er “Vom Glück in der Moderne” bei Suhrkamp.

literaturhaus, freitag, 14. januar, 19.00 uhr, euro 6,50 / 4,- / 3,-

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