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Veranstaltung: 19:00 Lit.-Haus HH, Philo Café, Ernst Cassirer
Veranstaltungsort: Literaturhaus Hamburg
Adresse: Schwanenwik 38
22087 Hamburg
Veranstaltungslink: http://www.literaturhaus-hamburg.de/lit/schedule/4337/philosophischescaf�.html
Datum: 17.06.2010

Philosophisches Café   17. Juni 2010

Thema: Ernst Cassirer – Eine Philosophie der Kultur

Gast: Thomas Meyer

Reinhard Kahl moderiert

Was für eine Philosophie man wählt, hängt davon ab, was man für ein Mensch ist...“, Ein von Ernst Cassirer gern zitierter Satz von Johann Gottlieb Fichte

Vielleicht sollte man neben den philosophischen Themen häufiger über die Philosophen sprechen. Die Denker streiten zwar über Theorien. Sie führen Argumente an. Aber jedes Werk ist anders und noch nie haben zwei das Gleiche gedacht, weder Hegel und Kant, nicht Jesus und Buddha und auch nicht Max und Moritz. Was also macht den Unterschied? Die Person. Ihre Biographie. Ihre Zeit und die Erfahrung. Sind darin nicht die Geschichten und Fragen verborgen, auf die das Werk eine Antwort gibt?

Ernst Cassirer lehrte seit der Gründung der HamburgerUniversität im Jahr 1919 bis zur Machtergreifung der Nazis Philosophie. Dann wanderte er über England und Schweden in die USA aus. Viele seiner Gedanken wurden später in den Kultur- und Sozialwissenschaften ausgearbeitet und prägend. Etwa die Ablösung des Substanzbegriffes durch die Begriffe Funktion und Relation. Im Zentrum stand bei Cassierer der Begriff der Form. „Die einfachste und prägnanteste Definition, die eine philosophisch-gerichtete ‚Anthropologie‘ für den Menschen zu geben vermöchte, wäre daher vielleicht die Bestimmung, dass er der Form fähig ist.“ Und das heißt der Verschiedenheit, der Erkenntnis und auch der Arbeit an sich selbst.  Die freie Persönlichkeit „ist nur dadurch Form, dass sie sich selbst ihre Form gibt, und deshalb dürfen wir in ihr nicht lediglich eine Schranke sehen, sondern wir müssen sie als eine echte und ursprüngliche Kraft erkennen.“

Thomas Meyer hat in Hamburg Philosophie studiert, überCassierer promoviert und eine vielbeachtete Biographie über ihn geschrieben. Er arbeitet derzeit am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien in Erfurt.

„...denn ein philosophisches System ist nicht ein toter Hausrat, den man ablegen oder annehmen könnte, wie es uns beliebte, sondern es ist beseelt durch die Seele des Menschen, der es hat.“ Fichte, siehe oben


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