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Veranstaltung: Uelzen 19 h Wir können auch anders mit R.K. & Ulrike Kegler
Veranstaltungsort: Hotel „Deutsche Eiche“
Adresse:
Uelzen-Veerßen
Datum: 04.09.2009

 

Wir können auch anders!

Wie Schulen gelingen


am4. 9. 2009

Hotel„Deutsche Eiche“

Uelzen-Veerßen

19Uhr

Der GEW Kreisverband Uelzen lädt alle anBildung Interessierte ein zu Vortrag, Film und Diskussionmit dem Journalisten Reinhard Kahl und der Schulleiterin und BuchautorinUlrike Kegler

 Nach der Auswertung landesweiter Vergleichsarbeiten wurdedie Schulleiterin zum Schulrat bestellt. Mit weichen Knien machte sie sich aufden Weg und zweifelte plötzlich an vielem, was sie die vergangenen Jahreversucht hatte: Weniger Belehrung. Mehr Gelegenheiten zum Lernen und dafür einegute und einladende Atmosphäre. Nun fragte sie sich, ob eine Schule, dieweniger gegen den Strich geht, vielleicht doch Einbußen bei den Leistungen inKauf nehmen muss? Einen Moment lang dachte die Schulleiterin so, wie diemeisten Menschen in Deutschland über Schulen denken. Entweder Freude oder guteLeistungen. Wie soll man sich da entscheiden?

Lust und Leistung

Die Schulleiterin heißt Ulrike Kegler. Sie leitet in Potsdamdie staatliche Montessori-Oberschule. Das Ergebnis der Vergleichsarbeiten hatsie von ihren Zweifeln erlöst. “Ihre Schule ist Spitze- verraten Sie uns IhrGeheimnis,“ hieß die freudige Begrüßung des Schulrats. Er wollte wissen, „wiekommt das?“

Lust und Leistung verhalten sich zueinander eben nicht wieFeuer und Wasser. Sie steigern sich gegenseitig.

2008 wurde die Potsdamer Schule mit dem deutschen Schulpreisausgezeichnet.

Ulrike Kegler hat gerade das Buch „In Zukunft lernen wiranders“ (Beltz Verlag) veröffentlicht.

 TREIBHÄUSER DERZUKUNFT

Der Journalist und Filmautor Reinhard Kahl hat die Arbeitvon Schulen, die mit dem deutschen Schulpreis ausgezeichnet wurden, mit derKamera dokumentiert. Was machen diese „Treibhäuser der Zukunft“ anders? Es sinddurchweg Schulen, die von früher Selektion abgekommen sind. Es sind Schulen,die den Kindern und Jugendlichen Zugehörigkeit versprechen. Diese Schulenverzichten auf die Drohung, dass ein Teil der Schüler blinde Passagieren sind,falsche Schüler auf der ansonsten richtigen Schule. Schließlich lassen dieseSchulen den Kinder und Jugendlichen Zeit zum lernen. Sie haben verschiedeneZeiten. Die „Eigenzeit“ jedes Menschen ist anders. Diese Schulen verabschiedensich vom pädagogischen Gleichschritt und vom „defizitären Blick“ auf die zuschnellen und zu langsamen, auf alle die etwas Eigenes im Sinn haben. Siewissen, alle Kinder sind verschieden und das ist gut so.

Angst macht dumm.

Anerkennung steigert das Selbstvertrauen.

Freude erweckt Talente.

NICHT FÄSSER FÜLLEN, FLAMMEN ENTZÜNDEN

Schon vor 2500 Jahren mahnten Heraklit und Herodot, dass esbei der Bildung nicht darauf ankomme Fässer zu füllen oder Schiffe zu beladen.Auch der Schriftsteller, Arzt und Priester Francois Rabelais schrieb vor 500Jahren, „Kinder wollen nicht wie Fässer gefüllt, sondern wie Fackeln entzündetwerden.“ Comenius, der die moderne Pädagogik begründete, verlangte vor 400Jahren: „Lehrer, lehrt weniger, damit eure Schüler mehr lernen können.“ 

Eigentlich weiß man, worauf es beim nachhaltigeren Lernenankommt. Aber die Verführung  Fässerzu füllen ist groß. Lehrer, Schüler und Eltern glauben dann nichts falsch zumachen, auch wenn am Ende dieses Nummer-Sicher-Weges häufig die Lernbulimiesteht. Hastig rein und nach der Prüfung alles gleich wieder raus. Studienzeigen, nach ein paar Jahren ist vom Stoff der Lehrpläne wenig geblieben.

 LERNGENIES

 Cool und gleichgültig, das kann doch nicht das Ziel von sovielen Jahren Schule sein. Wie wird Lernen nachhaltig? Was überhaupt ist Lernenim Unterschied dazu belehrt zu werden und Inhalte bloß zu kopieren? In was fürSchulen wird tatsächlich fürs Leben und nicht für die Schule gelernt?

 Eines steht fest: Kinder kommen als Lerngenies zur Welt. DieHirnforschung zeigt, dass das menschliche Gehirn gar nicht anders kann, als zulernen – und das bleibt so ein Leben lang.  Nachhaltig gelernt wird, was unter die Haut geht. Warum nurdümpelt ausgerechnet in Schulen das Lernen bald nur noch lustlos vor sich hin?Schon im zweiten Schuljahr wird ein Einbruch bei der Lernfreude gemessen. Dabeisind doch fast alle Kinder so voller Vorfreude in die erste Klasse gekommen.

 Wie wird Lernfreude erhalten?

Wie gelingt die Kultivierung der Schule?

Viele Schulen haben den Trott von Über- und Unterforderungverlassen. Sie haben sich auf eigene Wege gemacht.

Man kann diese Wege nicht kopieren, aber sich von denGrenzgängern anstecken lassen, das kann man!

 Reinhard Kahl undUlrike Kegler sind Initiatoren des Netzwerks Archiv der Zukunft (www.adz-netzwerk.de)


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