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Veranstaltung: HH Philo Café Lit. Haus Grd B. Achenbach
Veranstaltungsort: Lit. haus HH
Adresse: Schwanenwiek
Hamburg
Datum: 28.04.2009

philosophisches café   28. April 2009

 

Thema: Chancen von Krisen

 

Gast: Gerd B. Achenbach

 

Reinhard Kahl moderiert

 

Das Ziel Philosophischer Praxis? Mit einem Wort des Novalis: „Dephlegmatisieren, vivificieren.” Das ließe sich übersetzen: Beleben und auf die Sprünge helfen

 

 

 

Die Philosophen haben die Welt bisher nur verschieden umkreist, es kommt darauf an zu landen“, schrieb 1989 Peter Sloterdijk. Eine Landung eigener Art machte bereits 1981 Gerd B. Achenbach. Er gründete die erste „Philosophische Praxis.“ Zu dieser Innovation kam der Meisterschüler aus dem Seminar von Odo Marquard nicht ganz freiwillig. Der akademische Nachwuchs, zumal in den Geisteswissenschaften, hatte es in diesen Jahren schwer. Aber Achenbach machte etwas aus diesem Nachteil. Er wurde der erste niedergelassene Philosoph.

 

In der Philosophischen Praxis werden wir nicht als Lehrer der Philosophie gefordert, sondern als Philosophen.“ Sie kehren zu einer  ursprünglichen Haltung zurück, in der die wissende Lehre und eine bloß ausführend Praxis noch nicht getrennt waren. Achenbach spricht von „Lebenskönnerschaft, das klingt weniger nach Hallodri als das inzwischen abgegriffene und außerdem in schlechte Gesellschaft geratene Wort Lebenskunst, das uns sogleich an das Leichtgewicht Lebenskünstler denken lässt.

 

Der Gast steht mit seiner Biographie für das Thema des Abends. In seiner „Philosophischen Praxis“ hat er Erfahrungen mit Krisen und Chancen gesammelt. Außerdem hat er einen scharfen Blick auf die Wirtschaftskrise. Liegt in ihr die Chance, die Dominanz der Wirtschaft zurück zu drängen oder bemächtigt sie sich dabei noch mehr des Lebens? „Wer der modernen Wirtschaftswelt ins kalte Herz sieht, versteht nur, was da vorgeht, wenn er sich noch nicht alle Erinnerung an den eigentlichen Gehalt aller großen Kultur, die uns einmal prägte, hat rauben lassen.“

 

In alter Tradition schlägt Achenbach vor, wieder über Tugenden nachzudenken. „Sie sind das erworbene Vermögen, das Leben so gut zu führen, dass wir stolz auf uns und zufrieden mit uns selbst sein dürfen. Ob das eventuell sogar als brauchbare Formel für  Glück durchgehen könnte?“

 


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