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Veranstaltung: Philo Café HH Lit. Haus Heiner Geißler: Utopie, Glück & Att
Veranstaltungsort: Literaturhaus Hamburg
Adresse:
Datum: 26.05.2009

philosophisches café: heiner geißler
Thema: Utopie, Glück und Attac. Gast: Heiner Geißler
Reinhard Kahl moderiert

„Das gegenwärtige Wirtschaftssystem ist nicht konsensfähig und zutiefst undemokratisch, es muss ersetzt werden durch eine neue Wirtschaftsordnung.” Heiner Geißler

Heiner Geißler hat Philosophie studiert, war Minister und hat die CDU als Generalsekretär geführt. Er ging zu Attac und blieb in seiner Partei. Er ist einer, der nicht von Pragmatismus vernarbt ist. Aber ein Träumer, der nur träumt, ist er schon gar nicht. Doch er träumt: vom Glück und von „Ou Topos”, dem Nicht Ort. „Ou Topos” (Kiepenheuer & Witsch), so heißt sein neues Buch, „Die Suche nach dem Ort, den es noch nicht gibt.” Aber was noch nirgendwo war, das könnte doch irgendwo werden. Dabei ist seine Bilanz der utopischen Versuche – wie könnte es anders sein – tief schwarz: „Alle Versuche sind gescheitert – von Spartakus über die römische Inquisition bis hin zu Kommunismus und Kapitalismus. Niemandem gelang es bisher, den immerwährenden Platz an der Sonne, das Elysium zu garantieren, auch nicht Religionen, esoterischen Heilslehren und Ideologien. Viele haben daher das Paradies ins Jenseits verschoben; haben sie die Menschen in Glück und Unglück allein gelassen?”

Und was ist seine Schlussfolgerung? Ein Dennoch. Man muss sich Sisyphos eben als einen glücklichen Menschen vorstellen und die Zukunft als das, was noch nie gewesen ist. Der demnächst 79-Jährige wenigstens ist noch nicht angekommen. Seine Botschaft sind der Aufbruch und die Wanderschaft, das Bergsteigen und das Gleitfliegen. Ein Geheimnis von Geißlers Elan ist wohl, dass er nie aufgehört hat, „ich” zu sagen, wo es viele andere höchstens bis zu „man” oder zu anderen Anonyma bringen. Dieses Ich bleibt mit sich selbst im Gespräch, lebt gefährlich und hört nicht auf zu denken. Es strebt nach Glück und es spielt lieber mit dem Widerstand der Welt, als übel zu nehmen. Heiner Geißler formulierte als Erster die „Neue Soziale Frage”. Im Bundestag, dem er 25 Jahre lang angehörte, wurde seine Rhetorik gefürchtet und bewundert. Heute beschreibt er seine Aktivitäten als „Einsatz für die Humanisierung des Globalisierungsprozesses und für das Projekt einer Internationalen Öko-Sozialen Marktwirtschaft”.

Medienpartner NDR Info

literaturhaus, dienstag, 26. mai, 19.00 uhr, euro 10,-/8,-/6,-




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