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Veranstaltung: Philo Café: Lächeln - Der Traum des Physikers
Veranstaltungsort: Literaturhaus Hamburg
Adresse: Schwanenwiek 32
22087 Hamburg
Veranstaltungslink: http://www.literaturhaus-hamburg.de/start2.html
Datum: 21.10.2004

Das Philosophische Café / 21. 10. 2004  19´00
Thema: 

Lächeln –

Der Traum des Physikers

Gast: Otto Rössler

Reinhard Kahl moderiert

 

Das Feuer wächst extensiv und das Leben wächst intensiv.“  Otto Rössler

 

Es gibt  Literaten und Philosophen, die man besser liest als hört. Es gibt andere, deren Stimmen Welten öffnen. Der Klang ihrer Person ist fast schon Theorie. Der Chaosforscher Otto E. Rössler gehört zu diesen Menschen. „Persona“, sagt er, „ist doch ein tolles Wort, es heißt durchtönen.“

 

Der Professor für Theoretische Biochemie in Tübingen und Spezialist für Nichtspezialisierung ist ein hinreißender Erzähler. Er bringt zusammen, was nach der Hygiene der Disziplinen getrennt wurde. So richtet er köstliche Mischungen an, aus denen Neues entsteht. Die strenge Naturwissenschaft hält er für eine wichtige Aufgabe und gleichzeitig für ein Spiel. Sie ist ein Traum, der allerdings mit den Gesetzen des Kosmos in Einklang steht: „Es gibt gar nicht die Realität, es gibt nur das Bewusstsein. Aber das wissen viele Menschen in unserem Kulturkreis nicht.“ 

 

Gegenüber der „harten“ Physik rehabilitiert Rössler weiche Kategorien wie das Vertrauen, den Blick und sogar das Lächeln, das er für eine große kulturelle Produktivkraft hält. Für die allergrößte Macht hält der Entdecker des nach ihm benannten „Rössler-Attraktors“ das Wohlwollen.

 

Aus dem klassischen Beobachter wird dem Begründer der „Endo-Physik“ ein teilnehmender Beobachter. Die Welt steht ihm zwar objektiv gegenüber und doch gilt sie „nur“ noch als Modell. Aber was heißt „nur“?

"Die Annahme, die Welt sei eine Maschine, bedeutet nicht, daß sie nicht zugleich ein bloßer Traum sein könnte. Denn wenn in dem großen Traum des Wachseins ein mathematisches Zusammenpassen aller seiner Teile vorkommt, so heißt das nicht, daß diese Maschinerie die Ursache des Traumes wäre. Es bedeutet lediglich, daß der Traum intern sauber konstruiert ist."

 

 


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