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Veranstaltung: Zu viel Wissen schadet nur. Bildungsdiskurs mit A. Nassehi
Veranstaltungsort: Körberforum
Adresse: Kehrwieder 12
20458 Hamburg
Datum: 01.06.2006
Angehängte Dateien:
wissenfaz.pdf

Zuviel Wissen schadet nur...

Der Soziologe Armin Nassehi im KörberForum

 

 

 

 

 

Mit dieser kühnen These wagt sich der Münchner Soziologe Armin Nassehi in den Hamburger Bildungsdiskurs.

 

Herrscht nicht in vielen Schulen und Hochschulen Informationsbulimie? Wird nicht häufig schneller vergessen, als zuvor gepaukt worden ist?

 

Fraglos wächst die Bedeutung des Wissens. Aber kommt es nicht ebenso darauf an dessen Gegenpol, das Nicht-Wissen, zu stärken? Woher sonst entwickeln Neugier, Staunen und auch Forschen ihren Sog? Es scheint nur auf den ersten Blick paradox, dass man sich in der aufziehenden Wissensgesellschaft um diesen Gegenpol sorgt und überlegt, wie er kultiviert werden könnte.

 

Denn setzen nicht Schulen und Hochschulen schon wieder ängstlich, ja zuweilen panisch auf einen Sicherheitskokon aus Standards und Stoffkatalogen? Und graben sie damit der Bildung nicht die Muße ab? Große Pädagogen wie Hartmut von Hentig wussten immer schon, dass zu viel Wissen das Denken bedroht. Vor fast einem halben Jahrtausend forderte Johan Amos Comenius die Lehrer auf, „lehret weniger, damit Eure Schüler mehr lernen können!“

 

Der Münchener Soziologe und Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Armin Nassehi formuliert diese Erkenntnisse in einer aktuellen, übrigens sehr geistreichen und witzigen Sprache, die u.a. von der Systemtheorie eines Niklas Luhmann  geprägt ist. Er wird auch mit anderen Thesen überraschen, die zunächst irritieren und nach einem Lachen gern ins Inventar unseres Wissens übernommen werden. Schließlich ist Nassehi davon überzeugt, dass die Irritation zum Lernprozess gehört.

 

Vom Nutzen der Irritation für das Lernen kann  man sich am 1. Juni 2006 um 19 Uhr überzeugen, wenn Reinhard Kahl im KörberForum – Kehrwieder 12 mit Armin Nassehi beim vierten Hamburger Bildungsdiskurs über den Stellenwert von Bildung in der Wissensgesellschaft spricht.

 

Mit dem »Hamburger Bildungsdiskurs« hat die Körber-Stiftung einen Ort geschaffen, an dem jenseits von ideologischen Grabenkämpfen eine pragmatische und zugleich phantasievolle Debatte über Lernen und Erziehung, über Bildung und Wissenschaft, über Kinder und Generationen geführt wird. Bisher zu Gast waren Annette Schavan, Bernhard Bueb, und Matti Meri aus Finnland. Die nächsten Termine: Am 11. September mit Andreas Müller vom Schweizer Institut Beatenberg über »Die Schule als Baustelle«. Am 30. November kommt die Kognitionspsychologin Elsbeth Stern vom Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und im Januar wird Peter Haase, Chef  der Aus- und Weiterbildung sowie der Autouni von VW befragt.

 

Der Eintritt ist frei, Anmeldung bitte unter www.koerberforum.de oder telefonisch unter 040 · 80 81 92 – 0.

 

Hamburg, 18.04.2006

 


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