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Veranstaltung: Philo Café mit Wolf Lepenies, Große Kultur, kleine Politik
Veranstaltungsort: Literaturhaus Hamburg
Adresse:
Hamburg
Datum: 26.09.2006

Das Philosophische Café   26. 9. 2006  19´00
Thema:
 

Große Kultur und kleine Politik?

Nachdenken über Deutschland

Gast: Wolf Lepenies

Reinhard Kahl moderiert

In der deutschen Sprache klingt „Kultur“ ebenso positiv, warm und viel versprechend, wie „Politik“ einen ambivalenten, kalten und irgendwie verdächtigen Klang hat.“ Wolf Lepenies

 

Die Latte möglichst hoch hängen – aber dann nicht drüber springen, sondern drunter durch kriechen. Das war – und ist ? – eine Neigung der Deutschen. Alles sollte irgendwie höher sein. Nicht bloß Zivilisation, sondern Kultur. Nicht bloß Education, sondern Bildung. Nicht bloß unreines politisches Handeln, sondern möglichst reiner Geist. Ganze hohe – oder auch ganz tiefe – Dichtung sowieso. Jedenfalls nicht so oberflächlich, wie die anderen. Höher, tiefer, innerlicher. Der überspannte Anspruch mag weitgehend Geschichte sein, aber er ist eben doch unsere Herkunft. Er war weniger eine deutsche Ideologie, Worte die schnell verblassen, als eine Grammatik. Bis in den Alltag sorgte der höchste Anspruch tatsächlich für misanthropische Stimmungen. Alles schon Geschichte?

 

Selten war das Land so gut gelaunt und entspannt wie in diesem Sommer. Da könnte Wolf Lepenies mit seinem neuen Buch „Kultur und Politik – Deutsche Geschichten“ (Hanser) fast als Spielverderber erscheinen. Ist er aber nicht. Im Gegenteil.

Sein Blick auf die größeren Spielräume und die stärkere Weltzugewandtheit der etwas glücklicheren Nationen im Westen lieferte ihm die Folie, vor der sich das deutsche Schwanken zwischen Insuffizienz und Überlegenheit abhebt. Ohne Erinnerungen an diese deutschen Geschichten kann die ersehnte Normalität wohl kaum gelingen.  

 

Wolf Lepenies erhält am 8. Oktober den Friedenspreis des Börsenvereins des deutschen Buchhandels. Er ist Historiker und Soziologe. 15 Jahre war er Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Er war Mitglied des Institut for Advanced Study in Princeton und ist Offizier der französischen Ehrenlegion.   

 

 Wie konnte in Deutschland eine Gesellschaft fast sklavischer Unterwürfigkeit gegenüber jeder Form von Autorität eine Kultur hervorbringen, die außerordentlich reich, kritisch und lebendig war? Wolf Lepenies

 

 

       


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                     

 


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