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Veranstaltung: Verflüssigungen - Philo Café mit Adrienne Goehler
Veranstaltungsort: Literaturhaus Hamburg
Adresse: Schwanenwik
Hamburg
Datum: 08.06.2006

Das Philosophische Café   8. 6. 2006  19´00
Thema: 

Verflüssigungen – Auf dem Weg zur Kulturgesellschaft?

Gast: Adrienne Goehler

Reinhard Kahl moderiert

 

„Das Feste ist eigentlich nur Bewegung in geronnenem Zustand.“ Adrienne Goehler

 

In nur sieben Jahren zwischen 1995 und 2002 stieg die Industrieproduktion weltweit um ein Drittel. In der gleichen Zeit wurden die Arbeitsplätze in der Produktion um 31 Millionen reduziert. 16 Prozent aller industriellen Arbeitsplätze gingen trotz – oder wegen? – dieses Wachstums verloren. Für mehr Produkte weniger arbeiten zu müssen, das war doch immer ein Menschheitstraums. Und nun? Viele bedrückt das Trauma überflüssig zu werden.

 

Die historische Chance für einen „Kulturgesellschaft“ ist zum Greifen nah und zugleich unendlich weit entfernt. Adrienne Goehler sieht diese Kulturgesellschaft bereits in vielen Verpuppungen herauf ziehen. In ihrem Buch „Verflüssigungen“ beschreibt sie manche bereits geschlüpften Schmetterlinge. Fest steht: Von 1995 bis 2003 stieg in Deutschland der Anteil der in Kulturberufen Tätigen um ein Drittel. Es sind insgesamt  2,2 Prozent aller Arbeitsplätze, genau so viele wie in der Baubranche.

 

Selten, so Goehler, lagen Lähmung und Aufbruch so nah beieinander. Der Politik aller Couleur wirft sie vor, ängstlich die Verklumpung der Wirklichkeit zu betreiben, statt dem Erstarrten zur „Verflüssigung“ zu verhelfen. „Kulturgesellschaft ist eine Haltung“ schreibt sie und knüpft an Hannah Arendts Ideen der Handlung, des Unterbrechens und Anfangens an. 

 

Adrienne Goehler war Mitglied der grünen Frauenfraktion in der Hamburger Bürgerschaft und zwölf Jahre Präsidentin der Hochschule für Bildende Künste. Für kurze Zeit war sie in Berlin Kultursenatorin und wurde dann Kuratorin des „Hauptstadtkulturfonds Berlin.“  Ihr Buch „Verflüssigungen – Wege vom Sozialstaat zur Kulturgesellschaft“ ist gerade bei Campus erschienen.

 

Es müssen die Funktionsträger nur finden wollen, was in der Gesellschaft bereits erfunden worden ist.“  Adrienne Goehler

 


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