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Veranstaltung: Philo Café: Hannah Arendt - mit Barbara Hahn
Veranstaltungsort: Literaturhaus Hamburg
Adresse:
Hamburg
Datum: 12.10.2006
Angehängte Dateien:
lhh phil cafe okt 06.pdf

Das Philosophische Café  12. 10. 2006  19´00
Thema: 

Die Welt liegt zwischen den Menschen

Ein Hannah Arendt Abend 

Gast: Barbara Hahn

Reinhard Kahl moderiert

 

 „Die Welt liegt zwischen den Menschen, und dies Zwischen – viel mehr als, wie man häufig meint, die Menschen oder gar der Mensch – ist heute Gegenstand der größten Sorge und der offenbarsten Erschütterungen in nahezu allen Ländern der Erde.“ Hannah Arendt

 

Am 14. Oktober wäre Hannah Arendt 100 Jahre alt geworden. Bekannt wurde sie als scharfe Analytikerin totaler Herrschaft. Weltweites Aufsehen erregte ihre Berichterstattung über den Eichmann Prozess. Mit ihrer These von der "Banalität des Bösen“ eckte sie an. Vor der Dummheit der Funktionäre und Mitmacher, so meinte sie, müsse man sich mehr fürchten als vor dem herkömmlichen Scheusal.

 

Hannah Arendt ging es um die Frage, wie eine Welt vieler Möglichkeiten entstehen kann, eine, die sich nur im „Zwischen“ entfaltet und nie aus einer Substanz von Wahrheit aufkeimen kann. Der Sieg der einen Wahrheit wäre für gleichbedeutend mit einer „Verklumpung“ der Welt. Das ist für die meisten Zeitgenossen immer noch ein irritierender Gedanke, sind wir doch Kinder von 2500 Jahren Monotheismus. In ihrer Dankesrede anlässlich des ihr 1959 in Hamburg verliehenen Lessing-Preises sagte sie:

"Jede Wahrheit, ob sie nun den Menschen ein Heil oder ein Unheil bringen mag, ist unmenschlich im wörtlichsten Sinne, weil sie zur Folge haben könnte, dass alle Menschen sich plötzlich auf eine einzige Meinung einigten, so dass aus Vielen einer würde, womit die Welt, die sich immer nur zwischen den Menschen in ihrer Vielfalt bilden kann, von der Erde verschwände."  

 

Barbara Hahn, in den USA lehrende deutsche Literaturwissenschaftlerin, hat in ihrem Essay „Hannah Arendt – Leidenschaften, Menschen und Bücher“ (Berlin Verlag)  Denkräume der Hannah Arndt durchschritten. An diesem Abend wird in Tonaufnahmen und in Ausschnitten aus einem Fernsehgespräch von 1964 auch die Denkleidenschaft von Hannah Arendt unmittelbar präsent sein. 

 

 


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