Werkstatt: Die neue Schule
Mehr und mehr Schulen wollen den Unterricht und ihren Alltag ändern. Häufig von Grund auf. Zugleich werden neue Schulen gegründet. Das gemeinsame Ziel dieser Initiativen ist es, der Unterschiedlichkeit der Kinder und Jugendlichen besser gerecht zu werden. Die Stichworte des Umbaus lauten Individualisierung (des Unterrichts), Heterogenität und Zusammenarbeit. Vielfalt braucht eine gute Atmosphäre. Deshalb wollen diese Schulen Lebensorte werden.
Vielfalt steckt auch in den Initiativen selbst. Neugründungen gehen zumeist von Eltern aus. Schulen, die bei laufendem Betrieb umgebaut werden, haben Pädagogen als treibende Kraft.
Die Werkstatt: Die neue Schule bietet den Akteuren ein Forum, um sich kennen zu lernen und auszutauschen. Eingeladen sind alle, die sich als mögliche Bündnispartner dieser Schulen verstehen.
Die Werkstatt: Die neue Schule flankiert den Hamburger Bildungsdiskurs der Körber-Stiftung. Gastgeber und Moderator sowohl für die Gesprächsreihe als auch für die Werkstatt ist der Journalist und Filmautor Reinhard Kahl. In jeder Werkstatt-Sitzung wird sich ein konkretes Reformprojekt vorstellen. Den Auftakt macht die Max-Brauer-Schule aus Altona, die schon seit langem Pionierarbeit in der Grundschulpädagogik leistet und mit ihrer Profiloberstufe Zeichen gesetzt hat. Neuerdings geht sie mit „Lernbüros“ von der fünften Klassen an neue Wege.
Die erste Werkstatt findet am 1. März von 15:00 bis 18:00 Uhr statt. Wer Lust und Interesse hat, kann dann nach einem Imbiss auch an der zweiten Runde des Hamburger Bildungsdiskurses mit Reinhard Kahl und Bernhard Bueb teilnehmen (ab 19:00 Uhr).
Um die Werkstatt arbeitsfähig zu halten, ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Wir bitten Interessierte, sich für die Teilnahme anzumelden unter: bildung@koerber-stiftung.de