Vom Umgang der Schule
mit Begabungen und Verschiedenheit
Podiumsgespräch mit
Reinhard Kahl
Journalist und Filmautor
Anja Messerschmidt
Schulleiterin der Brecht-Grundschule
Prof. Dr. Thomas Trautmann
Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg
Vor wenigen Monaten eröffnete in Hamburg mit der „Privaten Grundschule Brecht“
die bundesweit erste Ganztagsgrundschule für hochbegabte Kinder. Die Schule versteht
sich als integrative Grundschule, nimmt also ebenso besonders wie normalbegabte
Kinder auf. Die Nachfrage ist groß.
Wir wollen dies zum Anlass nehmen, um über den Umgang mit Begabungen und
Verschiedenheit zu diskutieren – in der Schule im Allgemeinen, in den Brecht-
Schulen im Besonderen.
Die Brecht-Schulen wurden nach dem Zweiten Weltkrieg von dem Pädagogen Heinrich Brecht gegründet.
Nach der totalen Verstaatlichung des Schulwesens im Dritten Reich gehörte Brecht 1945 zu
den ersten Begründern einer privaten Schule in Hamburg. Die Schule trägt noch heute seinen Namen
und feierte kürzlich ihr 60jähriges Jubiläum. Träger der Brecht-Schulen ist die Brecht-Schulen GmbH,
die sich im Besitz von 18 Brecht-Lehrkräften befindet. Die Brecht-Schulen sind gemeinnützig, dürfen
also keine Gewinne machen und erhalten Finanzhilfe vom Staat.
Donnerstag, den 19.1.2006, 19.30 Uhr
Brecht-Grundschule
Norderstraße 163-165, Hamburg
(zwischen Hauptbahnhof und Berliner Tor)