jjjjj



HaussymbolHome

Symbol für TexteArchiv

Symbol für TexteProjekte

Symbol für TexteVeranstaltungen

Symbol für TexteCurriculum Vitae

Symbol für TexteKontakt


Symbol für TexteImpressum

Veranstaltung: Adolf Muschg im Philo Café Lit. Haus HH: Monotheismus...
Veranstaltungsort: Literaturhaus Hamburg
Adresse: Schwanenwik
Hamburg
Datum: 13.04.2006

Das Philosophische Café   13. 4. 2006  19´00
Thema: 

Nach dem Monotheismus: Verschiedenheit?

Gast: Adolf Muschg

Reinhard Kahl moderiert

 „Was fruchtbar ist, allein ist wahr“ Johann Wolfgang von Goethe

„Eine multikulturelle Welt ist nicht eine, in der Menschen aus verschiedenen Kulturen leben, sondern eine, in der Menschen leben, die in sich verschiedene Kulturen haben. Ein Mensch ist keine Einheit.“ Yoko Tawada

 

In Japan kann jemand sagen, ich bin erstens Schintoist, zweitens Christ, drittens Buddhist, viertens Liberaler und fünftens Marxist. In Europa hat man lange gesagt, für solche Leute haben wir ganz bestimmte Häuser. Kommt aus der strikten Trennung in Richtig und Falsch und aus den engen Rastern des Entweder-oder die Überlegenheit Europas oder ist das die Formel für die Geschichte seiner Zerrissenheit? Oder gilt beides? Wir erleben heute fundamentalistische Endspiele zwischen auserwählten Völkern mit ihrem einen und einzigen Gott, der keinen anderen neben sich duldet. Zugleich kommt eine neue Grammatik des Denkens und Lebens auf, in denen das Tertium non datur (etwas Drittes gibt es nicht) sich auflöst.

 

Den Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg haben Monotheismus und Verschiedenheit immer beschäftigt. Schon weil er einen Teil seiner Kindheit in Japan verbrachte. Dort erlebte er „eine immer neue Welt aus Zwischenräumen.“ Könnte das Zwischen ein Gegenentwurf zur abendländischen Substanzmetaphysik sein? Können wir auf den Alleinvertretungsanspruch der einen Wahrheit verzichten? Sollte nicht Wahrhaftigkeit reichen? Sind es nicht die Missverständnisse und Fehler, aus denen Neues entsteht? Und was hat das alles mit dem Unterschied von „Schuldkultur“ und „Schamkultur“ zu tun? Solche Fragen durchziehen das literarische und essayistische Werk Adolf Muschg wie Wasserzeichen.

Er war Professor für deutsche Sprache an der ETH Zürich und Präsident der Akademie der Künste Berlin. Zuletzt erschien „Eikan, du bist spät.“

Ich missverstehe, also bin ich. Ohne Missverständnis keine Liebe. Zu dumm, der Satz gilt auch umgekehrt.“ Adolf Muschg


  Neue Texte

Bei diesem Link handelt es sich um ein PDF Dokument Zeitpunkt CH ueber Reinhard Kahl
  01.09.2014
Bei diesem Link handelt es sich um ein PDF Dokument PS 9 Sein
  01.09.2014
Bei diesem Link handelt es sich um ein PDF Dokument Resonanzkörper Schule NDR und WDR Gedanken zur Ze
  03.08.2014
Bei diesem Link handelt es sich um ein PDF Dokument Resonanzkörper Schule Gedanken zur Zeit
  03.08.2014
Bei diesem Link handelt es sich um ein PDF Dokument theater träumt schule. Festschrift M. Zurmühle
  18.07.2014

Veranstaltungen
 demnächst

Bregenz 3. Bildungsbiennale Bodensee neu
  31.10.2014
Münchner Kammerspiele theater träumt schule
  17.11.2014
philo Café mit Klaus Binder, Lukrez De rerum Natura
  19.11.2014
Ludwigsburg Lerngenie der Kinder
  20.11.2014