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Veranstaltung: Konstanz Lernende Region
Veranstaltungsort:
Adresse:
Konstanz
Datum: 11.11.2005

11. und 12. Tagung Lernende Region Konstanz

am 11. Vortrag und am 12. workshop

„Übergänge - Umbrüche“: Der Titel des Bildungskongresses steht für die Anforderungen und Herausforderungen, denen sich alle Bildungseinrichtungen heute stellen. Ob Vorschule,

Schule oder Berufliche Bildung - alle Einrichtungen müssen sich auf Veränderungen einlassen, Neues erproben, einen eigenen Weg finden. „Übergänge - Umbrüche“ betrifft

auch die einzelnen Bildungseinrichtungen, deren Arbeit heute sehr viel stärker ineinander greifen muss.

Es soll sich vieles ändern, doch was genau? Was sind die bisherigen Konzepte noch wert? In welche Richtung sollen und müssen sich Vorschule, Schule und Berufliche Bildung

entwickeln? Welches sind die Maßstäbe und woher beziehen sie ihre wissenschaftliche Legitimation?

Die Konstanzer Lehr- und Lerntage bieten Bildungsakteuren wie ErzieherInnen, LehrerInnen, Ausbildern, SchülerInnen, Eltern und BildungspolitikerInnen ein Forum, den aktuellen

bildungspolitischen Stand zu diskutieren und konkrete Maßnahmen für die Region zu entwickeln, um die Bildungsreform gemeinsam umzusetzen.

FREITAG 11. NOVEMBER 2005 – Auftaktveranstaltung

17:00 Uhr Einlass

17:30 Uhr Begrüßung durch Herrn Dr. Haro Eden, Hauptgeschäftsführer der IHK Hochrhein-Bodensee und Herrn Landrat Frank Hämmerle

18:00 Uhr Einführung durch Herrn Prof. Günther Dohmen

18:15 Uhr Reinhard Kahl: „Auf euch haben wir (gerade noch) gewartet – Was gute Schulen ausmacht.“

Internationale Schulvergleiche haben ergeben: Lust und Leistung sind nicht wie Feuer und Wasser. Im Gegenteil, auch in Deutschland gibt es Schulen, zu denen

Schüler (und Lehrer!) gern gehen und mit hervorragenden Leistungen glänzen. Von solchen „Treibhäusern der Zukunft“ wird Reinhard Kahl Filmausschnitte

zeigen und überlegen, wie solche „Schulen der Zukunft“ ganz selbstverständlich werden können.

19:30 Uhr Apéro

20:00 Uhr Prof. Dr. Andreas Schleicher: „Bildungssysteme im Internationalen Wettbewerb – Leistungen verbessern und Chancengleichheit sichern“

Die Wissensintensität wird in allen Berufsfeldern in den nächsten 15 Jahren dramatisch zunehmen. Die Bildungssysteme der Zukunft müssen daher den

Menschen nicht nur solides Fachwissen vermitteln, sondern in erster Linie die Fähigkeit und Motivation zu lebensbegleitendem Lernen fördern.

Daran, nicht an der Reproduktion von Fachwissen, wird man den Erfolg zukünftiger Bildungsanstrengungen beurteilen.

Im Anschluss Publikumsdiskussion – Moderation: Thomas Satinsky, Chefredakteur des Südkurier

SAMSTAG 12. NOVEMBER 2005

09:00 Uhr Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Claus Boldt und Herrn Helmut Rau, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg

09:15 Uhr Vortrag von Herrn Prof. Fthenakis: „Neue Anforderungen an Vorschule und Schule: Die Ergebnisse und Konsequenzen der Bildungspläne von Bayern und Hessen –

Orientierung auch für Baden-Württemberg?“

09:45 Uhr Vortrag von Herrn Prof. Erpenbeck: „Wissen,Werte, Kompetenzen“ - Kompetenzen sind heute in aller Munde. Einfachste Fertigkeiten und Fähigkeiten werden

als Kompetenzen verkauft, einfachste Weiterbildungsmaßnahmen als Kompetenztraining und Kompetenzmanagement. Aber was sind Kompetenzen „wirklich“?

10:15 Uhr Kaffeepause

10:30 Uhr Parallele Workshops Teil 1

PANEL 1 Workshop 1: Prof. Fthenakis: „Orientierungsplan – Bildungsplan:Was können wir von Bayern lernen?“

VORSCHULE Workshop 2: Dr. Elschenbroich und Dr. Burtscher: „Chancen für eine elementare Bildungszeit“

PANEL 2 Workshop 3: Reinhard Kahl: „Auf euch haben wir (gerade noch) gewartet - Was gute Schulen ausmacht.“

SCHULE Workshop 4: Ursula Herchenbach „Kinder sind anders“ – also muss auch Schule anders sein

PANEL 3 Workshop 5: Prof. Erpenbeck “Wissen,Werte, Kompetenzen“

BERUF Workshop 6: Prof. Thomas Lang- von Wins „Kompetenzen bei Schülern und Jugendlichen erkennen und entwickeln“

12:30 Uhr Mittagspause

14:00 Uhr Parallele Workshops Teil 2

15:45 Uhr Kaffeepause

16:00 Uhr Impuls: Dr. Donata Elschenbroich „Zurück zu den Anfängen: Im Frühlicht“

Abschlussrunde mit den Referenten, moderiert durch Prof. Günther Dohmen

Im Anschluss Comedycation - Improvisationstheater

17:30 Uhr Ende der Veranstaltung

BITTE SENDEN SIE DIESE ANMELDUNG PER POST (ANSCHRIFT AUF DER RÜCKSEITE DES FLYERS) ODER PER FAX AN (07531) 5981-40

SIE KÖNNEN SICH GERNE AUCH PER E-MAIL ANMELDEN UNTER: konstanz@vhs-konstanz-singen.de

ANMELDUNG zu den 3. Konstanzer Lehr- und Lerntagen – Anmeldeschluss: 02.11.2005

Name, Vorname:

Institution, Funktion:

Straße, Hausnummer:

PLZ, Ort:

Telefon: E-Mail:

Der Tagungsbeitrag in Höhe von 45 EUR enthält Pausengetränke,

Mittagsimbiss und Tagungsunterlagen. Auf Wunsch kann eine Rechnung

ausgestellt werden.

PROGRAMM

Interesse am Workshop PANEL 1 (bitte ankreuzen)

1. Prof. Fthenakis

2. Dr. Elschenbroich/Dr. Burtscher

PANEL 2

3. Reinhard Kahl

4. Ursula Herchenbach

PANEL 3

5. Prof. Erpenbeck

6. Prof. Lang- von Wins

1. Präferenz

2. Präferenz

2

1

ZU DEN WORKSHOPS:

Volkshochschule Konstanz-Singen e.V.

Hauptstelle Konstanz

Katzgasse 7, 78462 Konstanz

Telefon (07531) 5981-0

Telefax (07531) 5981-40

eMail: konstanz@vhs-konstanz-singen.de

www.vhs-konstanz-singen.de

REFERENTINNEN UND REFERENTEN

Übergänge

Umbrüche

3. KONSTANZER LEHR- UND LERNTAGE

11. / 12. NOVEMBER 2005

Ausführlichere Informationen und die Anfahrstskizze finden Sie unter:

www.lernsee.de/lernwegebildungsbereiche/col-lernsee-aktuell

Mit freundlicher Unterstützung

durch das Steigenberger Inselhotel

©www.marsrot.com

Gefördert von: 3

Prof. Dr. Dr. h.c. Günther Dohmen

Em. Prof. für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen. Ehemaliger Vorsitzender des VHS-Verbands auf Landes- und Bundesebene und

Gründungs-Vizepräsident des europäischen Erwachsenenbildungs-Verbands, Wissenschaftlicher Berater der Kulturministerkonferenz Baden-

Württemberg, des BMBF, der Bund-Länder-Kommission, des Europarats, der europäischen Kommission, der OECD, der UNO und der UNESCO.

Reinhard Kahl

Journalist sowie Autor, Regisseur und Produzent von Fernseh- und Videodokumentationen. Im Zentrum seiner Arbeit stehen die Lust am

Denken und Lernen, die Qual belehrt zu werden und die endlosen Dramen des Erwachsenwerdens.

Prof. Dr. Andreas Schleicher

Leiter der Abteilung Indikatoren und Analysen im OECD Direktorat für Bildung in Paris. Er entwickelte und managt die Pisa-Studie.

Prof. Dr. Dr. Dr.Wassilios Emmanuel Fthenakis

Seit 1975 Direktor des Staatsinstituts für Frühpädagogik in München und Professor für Entwicklungspsychologie und Anthropologie an der

Freien Universität Bozen/Italien, Fakultät für Bildungswissenschaften.

Dr. Donata Elschenbroich

Studierte Literaturwissenschaft und Musik in München und London und promovierte 1977 in Bremen mit einer Arbeit zur Kulturgeschichte

der Kindheit. Am Deutschen Jugendinstitut arbeitet sie auf dem Gebiet der international vergleichenden Kindheitsforschung und publizierte

insbesondere zu Kindheit und Erziehung in Japan.

Dr. Irmgard Maria Burtscher

Elementarpädagogin, Fortbildnerin, Praxisforscherin und Fachbuchautorin zum Thema „Elementare Bildung“.

Ursula Herchenbach

1973 – 1976 Studium der Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg, Stufenschwerpunkt Grundschule; Grund- und Hauptschullehrerin

in der Nähe von Freiburg; Ausbildung zur Montessori-Pädagogin in Freiburg. 1991 Wechsel an die Bodensee-Schule St. Martin in

Friedrichshafen, Grund-, Haupt- und Werkrealschule, Marchtaler-Plan-Schule in gebundener Ganztagesform. Zunächst Klassenleiterin einer

Familienklasse (jahrgangsübergreifend Kl. 1 – 3). Seit 1994 Konrektorin an dieser Schule, für die Grundschule zuständig.

Prof. Dr. John Erpenbeck

Ausgewiesener Experte auf den Gebieten Kompetenzmessung, Kompetenztraining und Kompetenzbilanzierung. Sein zusammen mit Prof. Dr.

von Rosenstiel herausgegebenes „Handbuch Kompetenzmessung“ gilt als das Standardwerk auf diesem Gebiet. Er ist Mitgründer der

Zentren für Kompetenzbilanzierung, CeKom, die bereits in 6 Bundesländern tätig sind.

Prof. Dr. Thomas Lang- von Wins

Studierte Psychologie an den Universitäten Regensburg und München. Von 1992 bis 2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Organisations-

und Wirtschaftspsychologie (Prof. Dr. Dr. Lutz von Rosenstiel), gegenwärtig Vertretung einer Professur für Arbeits- und Organisationspsychologie

an der Universität der Bundeswehr München; Mitgründer und Geschäftsführer der PerformPartner, Gesellschaft für nachhaltige

Beratung. Arbeitsschwerpunkte: Kompetenzentwicklung und –messung; Employability; Unternehmertum; Arbeit und Gesundheit.

PANEL 1. VORSCHULE - Workshop 1: Prof. Fthenakis Orientierungsplan – Bildungsplan:Was können wir von Bayern lernen?

In Baden-Württemberg wird der „Orientierungsplan Bildung und Erziehung in Tageseinrichtungen für Kinder“ in einer Pilotphase erprobt - die verbindliche Umsetzung für alle

Kindertageseinrichtungen ist geplant.Wesentliches Ziel ist die Festlegung von Standards für die Elementarerziehung. Der Workshop wird die Grundzüge des Bayerischen und

Hessischen Bildungsplans vorstellen und für die Diskussion der aktuellen Konzeption des Orientierungsplans in Baden-Württemberg zuspitzen. Er will klären, wo sich die

pädagogische Arbeit in Vorschuleinrichtungen in den nächsten Jahren hinbewegen wird.

PANEL 1. VORSCHULE - Workshop 2: Dr. Elschenbroich und Dr. Burtscher Chancen für eine elementare Bildungszeit

Die Jahre vor dem Schuleintritt werden in der Öffentlichkeit vermehrt als Bildungszeit wahrgenommen. Im Workshop werden aktuelle Beispiele und Initiativen, die den Bildungsauftrag

von Vorschuleinrichtungen vorantreiben möchten, vorgestellt. Die TeilnehmerInnen erproben konkrete Anregungen und erhalten Impulse für die eigene Praxis.

PANEL 2: SCHULE - Workshop 3: Reinhard Kahl: Auf euch haben wir (gerade noch) gewartet.Was gute Schulen ausmacht

An den Vortrag vom Freitagabend schließt sich der gleichnamige Workshop an. Die Frage nach guten Schulen wird theoretisch verfolgt und mit Beispielen in Filmausschnitten

beantwortet. Dazu werden Schulen aus Deutschland und Skandinavien vorgestellt. Im Workshop wird untersucht, welche Muster erfolgreiche Schulen aufweisen und welche

Wirkung die vermeintlich „weichen“ Faktoren haben. Diese Studien sollen Pädagogen, Schülern und Eltern helfen - auch in kleinen Schritten - gezielt ihre Schulen voran zu

bringen. Außerdem soll im Workshop auf die Schulen der Teilnehmer eingegangen und ihre Stärken herausgearbeitet werden. Ein Ziel ist es, die Teilnehmer - zumal die Pädagogen

- darin zu bestärken, ihrer Selbstwirksamkeit mehr zu vertrauen und die Entwicklung der Schulen stärker in die eigene Hand zu nehmen.

PANEL 2: SCHULE - Workshop 4: Ursula Herchenbach Kinder sind anders– also muss auch Schule anders sein

„Kinder sind anders“, so lautet der Titel eines Buches von Maria Montessori, deren pädagogische Grundaussagen in der Entwicklung des Marchtaler Plans eine bedeutende Rolle

spielt. Wir haben daraus für uns den Schluss gezogen: Kinder sind anders, also muss auch Schule „anders“ sein - Schule ist Stätte der Personwerdung. Im Workshop erhalten Sie

einen detaillierten Einblick in die Arbeit der Bodensee-Schule St. Martin in Friedrichshafen und lernen die Chancen und Probleme bei der Entwicklung dieses innovativen Schulkonzeptes

kennen.

PANEL 3: BERUF - Workshop 5: Prof. Erpenbeck Wissen,Werte, Kompetenzen

Im Workshop erhalten Sie einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten der Kompetenzbilanzierung und Werteentwicklung in Unternehmen. Sie erarbeiten Ihr eigenes Werteund

Kompetenzprofil und lernen Ansätze zur Kompetenzbilanzierung kennen. In der anschließenden Diskussion werden eigene Erfahrungen sowie die Möglichkeiten und Grenzen

der Kompetenzbilanzierung in Unternehmen erörtert und abschließend Möglichkeiten einer gezielten Werte- und Kompetenzentwicklung – beispielsweise im Rahmen beruflicher

Bildung – vorgestellt.

PANEL 3: BERUF - Workshop 6: Prof. Thomas Lang- von Wins „Kompetenzen bei Schülern und Jugendlichen erkennen und entwickeln“

Nach Abschluss der Schulausbildung stehen Jugendliche vor der Aufgabe, den zu ihnen passenden Beruf zu finden. Selten haben sie das Wissen, welche Voraussetzungen mit

einem spezifischen Beruf verbunden sind. Ebenso selten wissen die Jugendlichen um ihre eigenen Kompetenzen - was eine Wahl zwischen den Berufen erleichtern könnte.

In dem Workshop wird zunächst eine Methode dargestellt, die es Jugendlichen ermöglicht, spielerisch die eigenen Kompetenzen zu erkennen, Ziele zu formulieren und sie abzuarbeiten.

Davon ausgehend widmen wir uns der Frage, welche Möglichkeiten es darüber hinaus gibt, um die Kompetenzen von Jugendlichen zu erkennen und zu entwickeln.


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