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Mini-München 7 – Der Kapitalismus und das Echte

Mini-München 7 – Der Kapitalismus und das Echte

Nun in der dritten Woche der wunderbaren Spielstadt „Mini-München“, der letzten. Sie begann mit einer „Antikapitalismus-Demo“ – so nannten sie die Kinder. Schon vergangene Woche passierten sonderbare Dinge an der Börse, die es dort auch gibt. Mini-München ist wie die echte Welt, sagen die Kinder. Und dazu gehören auch das Geld, die Bank und selbst die Börse. Die ist bei Mini-München allerdings das einzige, was irgendwie nicht ganz echt ist, sondern durch und durch inszeniert.

Mini-München 6 – Einen Kopf größer

Mini-München 6 – Einen Kopf größer

Nun geht es in die zweite Woche von Mini-München. Weiter stürmen jeden Morgen die Kinder in die Zenith-Hallen in München Freising, als gäbe es da was umsonst. Die Begeisterung lässt nicht nach. Die Kinder sind, wie soll man es sagen, von einem guten Geist erfüllt.

Mini-München 5 – Das Labor

Mini-München 5 – Das Labor

Eine Woche, das erste Drittel von Mini-München, ist vorüber. Die Woche verging schnell. Am auffälligsten ist die Haltung der Kinder. Diese schier unglaubliche Aufmerksamkeit. Ihre Intensität.
Schule und Mini-München verhalten sich zueinander nicht etwa wie Arbeit zu Freizeit bzw. Ferien. Eher wie die Grammatik der Industriegesellschaft zu der einer nachindustriellen Tätigkeitsgesellschaft, die hier, das ist das Großartige, gebildet wird

Mini-München 4 – Zeit

Mini-München 4 – Zeit

Wir sehen andauernd Kinder, die tief in eine Sache versunken sind. Zum Beispiel im Architekturbüro. Eben noch haben sie draußen Flächen vermessen, auf denen Häuser gebaut werden sollen. Da waren sie wach und agil. Nun sind sie über Papier gebeugt, übertragen die Maße und bauen Modelle. Jetzt könnte ein Schrank neben ihnen umfallen und sie blieben unbeeindruckt.

Mini-München 3 – Ganz da sein

Mini-München 3 – Ganz da sein

Die Kinder am 3. Tag bei Mini-München. Sie sind präsent. Sie sind wirklich da, mit dem Körper und – sagen wir – mit der Seele. Sie sind nicht in dem für sie in der Schule üblichen und die Gesellschaft mehr und mehr dominierenden Status des rasenden „Um-zu“. Dieses ewige Hase und Igel Spiel, bei dem man nie richtig ankommt. Vielleicht ist das die starke Gravitation in Mini-München: Etwas Folgenreiches machen. In diesem Kosmos gebraucht zu werden. Seinen Platz zu haben. Die Chance einfach ganz da zu sein, sein Ding zu finden oder immer weiter zu suchen und auszuprobieren.

Mini-München 2 – Das ewige Kind

Mini-München 2 – Das ewige Kind

Zum Beispiel Ellen Fritsche, sie ist 88 Jahre alt und eine der jüngsten bei Min-München. Weiter mit den täglichen Impressionen und Überlegungen vom dreiwöchigen Projekt „Mini-München“ vom 1. bis 19. August. Täglich kommen mehr als 2000 Kinder in die Zenith Hallen in München-Freimann. Kinder spielen das Leben in der Stadt. Sie handeln, erleben und lernen. Sie kommen freiwillig, sind voller Freude und ganz ernst. Ein großes Spiel. Keine Spielerei.